MAJA
Patenschaft zu vergeben !🐶
Maja ist so etwas wie "der liebste Hund der Welt". Diese alte Mischlingshündin aus Griechenland kennt keine Aggression und ist wirklich immer nur lieb.
Das ändert leider nichts daran,dass sie gegen Ende ihres Lebens noch großes Pech hatte: Gerettet aus einem griechischen Tierheim kam Maja 2017 zu uns und wurde ca. sechsjährig an einen netten älteren Herren aus Bochum vermittelt. Dieser liebte Maja abgöttisch und die beiden waren jahrelang ein gutes Team. wenn er ab und zu einmal in den Urlaub fuhr, dann kam Maja für diese Zeit zu uns in Pflege.
Anfang 2023 ging es dann gesundheitlich bergab mit dem Besitzer von Maja. Wir besuchten die beiden öfter einmal und begannen uns um beide Sorgen zu machen. Dann eskalierte die Situation Anfang diesen Jahres insofern, als dass der Herr in die LWL- Kliniken nach Bochum eingewiesen wurde und uns von seiner Betreuerin mitgeteilt wurde, dass er schwer dement sei und bald in ein Seniorenheim einziehen würde, wohin er seine geliebte Hündin aber nicht mitnehmen könne. Als wir das hörten, fuhren wir sofort los und holten Maja von der Betreuerin ab, bei der sie noch im Auto saß und wahrscheinlich hoffte, dass ihr Herrchen bald auftauchen würde....An dieser Stelle sei gesagt, dass der normale Weg gewesen wäre, dass die Betreuerin den Hund ins Tierheim Bochum hätte bringen müssen aber das konnte durch unser spontanes Hilfsangebot zum Glück verhindert werden. Die Betreuerin hatte jedoch in der Wohnung des Herrn unsere Vereins-Telefonnummer gefunden und uns so kontaktiert.
Da Maja über die Jahre jedoch immer wieder mal einige Wochen bei uns in der Familie und in unserem kleinen Hunderudel war, fühlte sie sich bei uns zum Glück sofort wohl. Dann standen einige Tierarzttermine an, denn wir mussten feststellen, dass ihr Besitzer sie doch in der letzten Zeit in Bezug auf Tierarztbesuche vernachlässigt hatte. Das war ganz sicher kein böser Wille oder Gleichgültigkeit, aber er hatte z.B. nicht mehr erkannt, dass Maja starken Mundgeruch und schlechte Zähne hatte. So musste sie eine aufwändige Zahnsanierung über sich ergehen lassen, wurde neu geimpft und ein neuer Pass musste auch ausgestellt werden, da der alte nicht mehr auffindbar war. Außerdem bekommt Maja täglich Schmerztabletten, weil sie Arthrosen hat und sich mit dem Aufstehen morgens ziemlich schwer tut, alles normal bei einem ca. 14 Jahre alten Hund.
Als dann klar war, dass Maja nie wieder zu ihrem Herrchen zurück kehren kann, fanden wir eine rüstige Rentnerin, die sich sehnlichst einen Hund wünscht, auch immer Hunde hatte, aber sich vor den Tierarztkosten fürchtet und nur eine kleine Rente bekommt, die keine großen Rücklagen erlaubt. Zunächst nahm sie Maja in Pflege aber dann stellte sich die große Liebe der beiden zueinander heraus. Im Interesse beider entschieden wir dann im Verein, dass Maja nicht noch einmal umziehen soll sondern für den Rest ihres Lebens nun bei ihrem neuen Pflegefrauchen bleiben darf.
Die beiden rüstigen Rentnerinnen haben zusammen eine schöne Zeit, teilen sich das Sofa und halten sich gegenseitig fit. Und wir freuen uns dementsprechend für beide gleichermaßen!


